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Simbabwe brüskiert UN-Sondergesandten

UN-Sondergesandter NowakGroßansicht
Harare (dpa) - Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, ist in der Nacht zum Donnerstag an der Einreise nach Simbabwe gehindert worden.

Wie der österreichische Diplomat der Deutschen Presse-Agentur dpa telefonisch mitteilte, wurde er von simbabwischen Grenzbeamten am Flughafen der Hauptstadt Harare festgehalten.

Ursprünglich war Nowak von der Regierung des südafrikanischen Krisenstaates eingeladen worden, sich bis zum 4. November über die Zustände in Simbabwe zu informieren. Am Mittwoch war der UN-Gesandte dann quasi in letzter Minute wieder ausgeladen worden.

Er sei noch in keinem anderen Land so behandelt worden, sagte Nowak, der trotz der Ausladung an seinen Reiseplänen festgehalten hatte. «Dies ist ein bedeutender diplomatischer Zwischenfall.» Die Einreise sei ihm aufgrund einer fehlenden «Sicherheitsfreigabe» verweigert worden. Ohne diese Freigabe müsse er Simbabwe mit der nächsten Maschine verlassen. Der erste Flug solle am Morgen gehen, sagte Nowak.

UN / Konflikte / Simbabwe
29.10.2009 · 10:51 Uhr
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