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Siemens will Münchener Stadtviertel für neue Zentrale umbauen

München (dts) - Der Weltkonzern Siemens will in München eine neue Konzernzentrale errichten und dazu in den nächsten fünf Jahren ein komplettes Stadtviertel umbauen. Zwischen Wittelsbacher Platz und Oskar-von-Miller-Ring soll ein lichter Komplex mit viel Glas entstehen, der sich zur Stadt hin öffnet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Montagsausgabe. Mit der neuen Zentrale will Konzernchef Peter Löscher den Imagewandel von Siemens hin zu einem weltoffenen, "grünen" Konzern dokumentieren. Entstehen soll dem Vernehmen nach ein sehr attraktives neues Viertel mit Arbeitsplätzen in den oberen Etagen sowie Geschäften und Gastronomie in den Erdgeschossen. Nur das architektonisch herausragende Siemens-Forum und das von Leo von Klenze konzipierte Wittelsbacher Palais, in dem sich die Vorstandsbüros befinden, sind von den Umbauten nicht betroffen. Wie aus unternehmensnahen Kreisen zu erfahren ist, will Siemens 2011 einen Architektenwettbewerb für das Areal ausloben. 2012 könnte bereits Baubeginn sein. Fertig wäre das Projekt voraussichtlich 2015. Erst am späten Montagnachmittag will Konzernchef Löscher seine Pläne der Öffentlichkeit vorstellen. Auf Nachfrage bestätigte Oberbürgermeister Christian Ude der Süddeutschen Zeitung, dass es seit längerem Verhandlungen zwischen der Stadt und Siemens über die Neugestaltung des Gebiets gibt: "Herr Löscher hat uns in vorbildlicher Weise informiert und uns in die Überlegungen einbezogen". Ude freut sich über das Vorhaben. Hier könne eine zentraler Fußgängerbereich entstehen, ähnlich wie die in Berlin zwischen dem Museums- und dem Regierungsviertel.
DEU / BAY / Unternehmen
14.06.2010 · 05:00 Uhr
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