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Siemens einigt sich mit ehemaligen Konzernchef von Pierer

Berlin, München (dts) - Siemens-Aufsichtsratschef Cromme hat sich heute auf einen Vergleich mit dem ehemaligen Managern im Rahmen der Korruptions-Affäre geeinigt. "Wir sind alle froh und dankbar, dass uns eine Einigung gelungen ist", teilte Cromme der Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Donnerstagsausgabe mit. Die Höhe der Schadenersatzzahlungen sei ein "angemessener Beitrag". "Einige Millionen in bar treffen auch ein ehemaliges Vorstandsmitglied", so Cromme weiter. Fünf Millionen Euro muss von Pierer an Siemens zahlen und konnte durch den erzielten Vergleich einen langwierigen Rechtsstreit verhindern. Nach der Einigung zeigte sich Cromme versöhnlich gegenüber von Pierer und den anderen ehemaligen Vorständen. "So unerfreulich der Korruptionsfall ist, man kann die Leistung der Altvorstände nicht nur unter diesem Aspekt bewerten. Herr von Pierer hat dem Unternehmen fast 40 Jahre gedient. Auch wenn es Fehler gab, ist seine Lebensleistung weit umfassender", so Cromme. Gegen die beiden Ex-Vorstände Ganswindt und Neubürger werde vor der nächsten Hauptversammlung Klage eingereicht werden, da beide sich nicht auf den Vergleich eingelassen hatten. Wenn die Hauptversammlung im Januar zustimmt, erhält Siemens insgesamt rund 19,5 Millionen Euro aus den erreichten Vergleichen.
DEU / Korruption
02.12.2009 · 20:27 Uhr
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