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Sieben deutschen Spielern droht Sperre

Erasmia (dpa) - Die «gelbe Gefahr» wird für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM noch einmal größer. Gleich sieben DFB-Kicker gehen gefährdet in das Viertelfinale gegen Argentinien, nachdem Arne Friedrich beim 4:1 gegen England verwarnt worden ist.

Neben dem Abwehrspieler wären auch Kapitän Philipp Lahm, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil, Cacau und Thomas Müller im Falle eines Weiterkommens gegen die Südamerikaner bei einer weiteren Gelben Karte im Halbfinale gesperrt.

Ansonsten werden die Verwarnungen nach dem Viertelfinale gestrichen, jeder Akteur beginnt im Halbfinale wieder bei Null. Der Weltverband hatte dies vor Turnierbeginn entschieden, um zu verhindern, dass ein Spieler im Finale wegen der zweiten Gelben Karte pausieren muss. Dies war Michael Ballack bei der WM 2002 passiert, als der heutige DFB-Kapitän nach einer Verwarnung im Halbfinale gegen Südkorea im Endspiel gegen Brasilien zum Zuschauen verurteilt war.

«Wir müssen uns alle zusammenreißen im nächsten Spiel», sagte der vorbelastete Friedrich nach dem Sieg gegen England. In Bloemfontein war das Akteuren wie Lahm und Schweinsteiger gut gelungen. Bundestrainer Joachim Löw hat die Marschroute ausgegeben, mit einem geschickten Zweikampfverhalten und dem Verzicht auf zu heftiges Reklamieren beim Schiedsrichter Gelb-Sperren zu vermeiden. Eine Zurückhaltung will er den bedrohten Spielern auf dem Platz aber nicht auferlegen. «Wir müssen schon beherzt in die Zweikämpfe gehen, egal, wer vorbelastet ist», hatte Löw wiederholt betont.

Fußball / WM / Karten / Deutschland
28.06.2010 · 23:16 Uhr
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