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Sicherungsverwahrung - Eckpunkte greifen Vorgaben auf

Berlin (dpa) - Nach dem Grundsatzurteil aus Karlsruhe sollen die Rechte von Schwerverbrechern in der Sicherungsverwahrung gestärkt werden. Das geht aus ersten Vorschlägen des Bundesjustizministeriums für die bis 2013 nötige Reform hervor. Schon in der Strafhaft müssen die Täter individuell und intensiv psycho- oder sozialtherapeutisch behandelt werden. Gibt es keine Behandlung, darf der Täter nach der Haft nicht mehr in Sicherungsverwahrung genommen werden. Damit geht die Bundesregierung die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts an, wonach sich die Verwahrung deutlich von der Haft unterscheiden muss.

Justiz / Sicherungsverwahrung
21.07.2011 · 12:28 Uhr
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