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Sicherheitsvorkehrungen in Berlin bleiben

Berlin (dpa) - Der verstärkte Schutz von Reichstag, Botschaften, jüdischen Einrichtungen und Bahnhöfen wird Berlin ins neue Jahr begleiten.

Auch sechs Wochen nach der Warnung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor möglichen Anschlägen islamistischer Terroristen sei die Einschätzung der Sicherheitslage unverändert, hieß es in der Berliner Innenverwaltung von Senator Ehrhart Körting (SPD). Eine Entwarnung sei nicht in Sicht.

Die Polizei werde voraussichtlich in «normaler Stärke» in der Silvesternacht bei Deutschlands größter Open-Air-Party im Einsatz sein, sagte Sprecher Thomas Neuendorf. «Wir sind präsent und haben ein wachsames Auge auf alles.» Der private Veranstalter sei für Taschen- und Zugangskontrollen zur Festmeile zuständig. Bei Problemen unterstütze die Polizei den Veranstalter. Auf der 2,2 Kilometer langen Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule erwartet der Veranstalter bis zu einer Million Besucher.

Alle potenziell gefährdeten Einrichtungen wie diplomatische Vertretungen werden weiter verstärkt bewacht. Den Hauptbahnhof sichern Bundespolizisten. Auch die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen am Reichstag bleiben laut Polizei unverändert. Berliner Beamte patrouillieren dort unterstützt von der Bundespolizei rund um die Uhr.

In die Reichstagskuppel dürfen weiter nur angemeldete Gäste, die eine Veranstaltung im Bundestag besuchen, sagte eine Sprecherin. «Ein spontaner Besuch der Kuppel ist wegen der Sicherheitslage bis auf weiteres nicht möglich.»

Innere Sicherheit / Terrorismus / Berlin
30.12.2010 · 11:25 Uhr
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