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Seehofer kontert Kritik an seinem Stromnetz-Moratorium

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer macht Stimmung gegen die Trassenführung. Foto: Peter Kneffel

Berlin (dpa) - Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat Kritik an seinem Ruf nach einem Planungsstopp für große Stromtrassen in den Süden zurückgewiesen. «Wir Bayern brauchen keine Belehrung von irgendjemand», sagte der CSU-Vorsitzende der «Bild»-Zeitung.

Keiner könne «sich mit uns messen, der selber seine Hausaufgaben bei der Energiewende noch nicht gemacht hat.» Er dringe aber darauf, dass die großen Stromtrassen nach Bayern noch einmal auf ihre Notwendigkeit und auf ihre Machbarkeit hin überprüft würden. «Das Geschwätz, das dazu eingesetzt hat von EU-Kommissar (Günther) Oettinger und anderen Ortsunkundigen, wird an dieser bayerischen Forderung nichts ändern», sagte Seehofer weiter.

In Bayern regt sich großer Widerstand gegen die Trassenführung. Oettinger hatte einen schnellen Bau der Leitungen angemahnt und Seehofer zum Einlenken aufgerufen.

Energie / Netze
08.02.2014 · 12:46 Uhr
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