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Seehofer gegen Schuldzuweisungen

Berlin (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer hat nach dem Scheitern von Koalitionskandidat Christian Wulff im ersten Anlauf der Bundespräsidentenwahl vor Schuldzuweisungen gewarnt.

Es dürfe keine falschen Verdächtigungen geben, wurde Seehofer am Mittwoch nach einer CDU/CSU-Fraktionssitzung während der Bundesversammlung aus Koalitionskreisen zitiert. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sieht die Schlappe für Wulff im ersten Wahlgang auch als politische Entscheidung. «Für das politische Klima hier gerade in Berlin, für die Rahmenbedingungen ist das sicherlich eine Belastung», sagte er in der ARD. In der Fraktionssitzung sei auf die Konsequenzen hingewiesen worden, falls nicht für Wulff gestimmt werde.

Bundespräsident / Wahlen
30.06.2010 · 15:55 Uhr
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