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Seehofer erwartet keine Retourkutsche Merkels gegen FDP

Als amtierender Bundesratspräsident nimmt Seehofer zur Zeit auch die Aufgaben des Staatsoberhauptes wahr und muss sich zurückhalten. Foto: Peter KneffelGroßansicht

Passau (dpa) - Die FDP hat laut CSU-Chef Horst Seehofer nach dem Streit um die Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten keine Retourkutsche von Kanzlerin Angela Merkel zu befürchten.

Wenn man professionell Politik betreibe, dürfe man sich nicht mit der Vergangenheit beschäftigen - und schon gar nicht mit Nachtreten, sagte Seehofer der «Passauer Neuen Presse. Mit künftig zwei protestantischen Ostdeutschen an der Spitze Deutschlands hat Seehofer dem Bericht zufolge kein Problem. Die Kanzlerin habe mit dem Selbstbehauptungswillen der Bayern ausreichend Erfahrung.

Bundespräsident / CSU
22.02.2012 · 09:10 Uhr
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