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Schwimmende Bomben: Israel sperrt Badestrände

Nach dem Fund von Bomben wird der Strand von Aschkelon von Polizisten untersucht.Großansicht
Tel Aviv (dpa) - Nach dem Fund zweier schwimmender Bomben hat Israel seine Badestrände an der südlichen Mittelmeerküste vorerst gesperrt. Die Polizei sei in erhöhter Alarmbereitschaft und suche nach weiteren mit Sprengstoff gefüllten Fässern, so der israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld.

Die Strände südlich der Hafenstadt Aschdod seien bis auf weiteres geschlossen. Der israelische Rundfunk meldete, es gebe zudem Geheimdienstwarnungen vor möglichen Anschlägen auf israelische Schiffe.

Am Montag waren an der Küste nördlich des Gazastreifens zunächst bei Aschkelon, später auch bei Aschdod angeschwemmte Sprengsätze gefunden worden. Sprengstoffexperten der Polizei machten die Bomben mit Hilfe ferngesteuerter Roboter unschädlich. Berittene Polizei und Hubschrauber suchten anschließend nach weiteren Sprengsätzen.

Israel geht davon aus, dass militante Palästinenser aus dem Gazastreifen hinter dem Anschlagversuch stehen und die Bomben möglicherweise aus Fischerbooten ins Wasser geworfen haben. Die israelische Armee teilte mit, bereits am Freitag seien in etwa zwei Kilometer Entfernung von der Küste zwei Bomben explodiert. Dabei war allerdings niemand zu Schaden gekommen.

Konflikte / Nahost
02.02.2010 · 10:22 Uhr
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