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Schweres Nachbeben löst in Chile Panik aus

Erdbeben in ChileGroßansicht
Santiago de Chile/Washington (dpa) - Eines der schwersten Nachbeben in Chile seit den verheerenden Erdstößen vor gut zwei Wochen hat die Menschen im Süden des Landes erneut in Angst versetzt.

Tausende Menschen seien in der Bebenregion Bío Bío in Panik auf die Straßen gelaufen, berichtete die Zeitung «La Tercera» am Dienstag. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte es am Vorabend vier schwerere Erdstöße gegeben, das heftigste mit einer Stärke von 6,7. Das Epizentrum befand sich demnach 80 Kilometer nördlich von der Stadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago.

In einigen Bereichen seien erneut die Strom- und die Wasserversorgung ausgefallen. Über mögliche neue Opfer oder größere Schäden wurde jedoch nichts bekannt. Concepción war von dem Jahrhundertbeben am 27. Februar mit einer Stärke von 8,8 und mindestens 500 Toten besonders schwer getroffen worden

Das bisher schwerste Nachbeben mit einer Stärke von 6,9 hatte vergangenen Donnerstag die Amtseinführung des neuen Präsidenten Sebastián Piñera durcheinandergewirbelt. Zahlreichen Staatsgästen jagte das Beben einen ordentlichen Schrecken ein. Vergangenen Sonntag fiel dann fast im ganzen Land mehrere Stunden der Strom aus. Grund war ein defekter Transformator in der Erdbebenregion.

Erdbeben / Chile
16.03.2010 · 13:37 Uhr
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