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Schwerer Eklat um französisches Völkermord-Gesetz

Paris (dpa) - Die Türkei hat die Beziehungen zu Frankreich nur Stunden nach einer Zustimmung der französischen Nationalversammlung zu einem umstrittenen Völkermord-Gesetz weitgehend auf Eis gelegt. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan reagierte damit auf einen Gesetzentwurf, mit dem in Frankreich auch die Leugnung eines Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich unter Strafe gestellt werden soll. Die türkische Regierung berief ihren Botschafter auf unbestimmte Zeit zu Konsultationen zurück.

Geschichte / Konflikte / Frankreich / Türkei
22.12.2011 · 17:59 Uhr
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