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Schwerbehinderte haben Recht auf Bewerbungsgespräch

Erfurt (dpa) - Behörden müssen schwerbehinderte Bewerber grundsätzlich zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Nur wenn ein Kandidat offensichtlich fachlich nicht geeignet sei, könne darauf verzichtet werden. Das teilte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt mit. Werde ein Schwerbehinderter nicht eingeladen, gebe dies Anlass zur Vermutung, dass er benachteiligt wurde. Das Gericht bestätigte eine Entscheidung des hessischen Landesarbeitsgerichts. Es hatte einem Schwerbehinderten eine Entschädigung zugesprochen. Er hatte sich bei der Bundespolizei als Pförtner beworben und keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen.

Urteile / Behörden / Behinderte
16.02.2012 · 17:35 Uhr
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