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Schweiz scheitert mit Vorstoß zur Reform des UN-Sicherheitsrates

Bern (dts) - Die Schweiz ist zusammen mit Liechtenstein, Costa Rica, Singapur und Jordanien mit ihrem Vorschlag zur Reform des UN-Sicherheitsrates gescheitert. Die sogenannte Gruppe der "Small Five" hatte von den fünf Veto-Mächten eine Verbesserung der Arbeitsweise des Gremiums gefordert. So sollte dem Rat bei Fällen von Menschenrechtsverletzungen der Verzicht auf ein Veto nahegelegt werden.

Zudem sollte generell mehr Transparenz gegenüber gewöhnlichen Uno-Mitgliedstaaten walten. Nachdem die fünf Vetomächte jedoch mit heftiger Lobby-Arbeit gegen den Vorstoß vorgingen, zogen die "Small Five" die Resolutionsvorlage am Mittwoch in letzter Minute zurück. "Um einen Verfahrensstreit in der Versammlung zu vermeiden, haben wir beschlossen unseren Vorschlag zurück zu ziehen", erklärte der Schweizer UN-Botschafter Paul Seger.
Schweiz / Weltpolitik
18.05.2012 · 09:31 Uhr
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