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Schweinegrippe fordert weiteren Toten in Bayern

Berlin (dts) - Während sich der H1N1-Virus in Deutschland weiter ausbreitet, hat die Schweinegrippe in Bayern einen weiteren Toten gefordert. In Hof starb am Samstag ein 57-Jähriger, nachdem er mit einer Infektion durch das Schweinegrippe-Virus ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Im weiteren Verlauf der Erkrankung hatte sich eine schwere Lungenentzündung ausgebildet, die schließlich tödlich verlaufen war. Bislang seien nach Angaben der Ärzte keine Vorerkrankungen des Mannes bekannt, diese könnten jedoch noch nicht ausgeschlossen werden. Am vergangenen Donnerstag war ein 55-Jähriger in Thüringen verstorben, nachdem er sich gegen die Schweinegrippe impfen ließ. Nach Angaben des thüringischen Gesundheitsministeriums sei derzeit nicht abschließend geklärt, ob zwischen der Impfung und dem Tod des Mannes ein direkter Zusammenhang besteht. Auch über mögliche Vorerkrankungen oder Unverträglichkeiten des Toten ist noch nichts bekannt. Die zuständigen Amtsärzte kündigten eine Untersuchung dieser Fragen an. Dem Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) liegen bisher 16 Todesfälle (Stand: 13. November) infolge der sogenannten Neuen Grippe in Deutschland vor, von denen sich der Großteil in Nordrhein-Westfalen und Bayern ereignete. Bei 14 der Fälle seien relevante Risikofaktoren wie etwa chronische Grundkrankheiten vorhanden gewesen.
DEU / Gesundheit / Schweinegrippe
16.11.2009 · 11:04 Uhr
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