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Schweigeminute für Neonazi-Opfer: Viele Bundesbürger halten inne

Berlin (dpa) - Mit einer Schweigeminute ist in Berlin und zahlreichen anderen deutschen Städten der zehn Opfer der rechtsextremistischen Mordserie gedacht worden. Viele Institutionen folgten einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Arbeitgeberverbände und ließen die Arbeit um 12.00 Uhr kurz ruhen. In Berlin stoppten Busse und Straßenbahnen an Haltestellen, U- und S-Bahnen verharrten an Bahnsteigen. Der Zwickauer Neonazi-Gruppe wird der Mord an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft sowie an einer Polizistin zugeschrieben.

Extremismus / Kriminalität
23.02.2012 · 12:20 Uhr
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