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Schweden bietet Irland bilaterale Hilfe an

Stockholm (dpa) - Schweden bietet dem finanziell akut unter Druck geratenen Irland zusätzlich zu EU-Hilfen einen bilateralen Kredit an.

Finanzminister Anders Borg sagte in Stockholm, seine Regierung könne zwischen fünf und zehn Milliarden Kronen (550 Mio bis 1,1 Mrd Euro) bereitstellen, falls das aus Dublin gewünscht werde. Schweden gehört nicht der Eurozone an.

Borg begründete die bilaterale Hilfe damit, dass Irland für die EU «systemrelevant» sei und ein finanzieller Kollaps dort über Großbritannien und Deutschland auch voll auf Schweden durchschlagen würde. Borg hatte sich im Sommer betont skeptisch über Hilfen an Griechenland geäußert. Er erklärte, bei ähnlichen Problemen auch in Portugal und Spanien werde sich seine Regierung ebenfalls «nicht automatisch» an Hilfsaktionen beteiligen.

Finanzen / EU / Irland / Schweden
22.11.2010 · 14:56 Uhr
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