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Schwarz-Gelb verharrt im Stimmungstief

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Berlin (dpa) - Rund vier Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen verharrt die schwarz-gelbe Koalition im Stimmungstief. Im «Stern-RTL-Wahltrend» kam die Union wie in der Vorwoche auf 34 Prozent, die FDP stagnierte bei 7 Prozent.

Damit erreicht Schwarz-Gelb erneut nur 41 Prozent und liegt weiter 10 Punkte hinter dem Oppositionslager von SPD, Grünen und Linkspartei, wie die am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage ergab. An der Umfrage vom 29. März bis 1. April 2010 nahmen 2002 repräsentativ ausgesuchte Bürger teil.

Auch einige Minister der Bundesregierung lassen weiter Federn. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verlor in der Politiker- Rangliste des «stern» im Vergleich zur Umfrage Ende Dezember acht Punkte. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreicht Westerwelle nur noch 34 Punkte - er ist damit Schlusslicht in der Rangliste der zwölf wichtigsten Politiker. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte, er könne sich nicht erinnern, dass je ein deutscher Außenminister so schlecht beurteilt worden ist.

Ebenfalls negativer wurde Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) beurteilt. Er liegt zwar mit 57 Punkten zwar weiter auf dem zweiten Platz, verlor aber im Vergleich zur Umfrage vor drei Monaten fünf Punkte. Damit ist er nach Westerwelle der größte Verlierer. Das größte Vertrauen genießt weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie führt mit 62 Punkten die Rangliste an.

Parteien / Umfragen
07.04.2010 · 12:43 Uhr
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