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Schwarz-Gelb stürzt ab - SPD legt zu

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Berlin (dpa) - Schwarz-Gelb ist nach einer Umfrage bei den Bürgern so unpopulär wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im «Stern-RTL-Wahltrend» fiel die Union im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf 32 Prozent, ihren niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl vor einem halben Jahr.

Die FDP bleibt in der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage bei 8 Prozent. Gemeinsam erreichen Union und FDP nur noch 40 Prozent der Stimmen. Schlechter standen beide zusammen im «Wahltrend» zuletzt Anfang 2000 zu Zeiten der CDU-Spendenaffäre.

Auch in einer Allensbach-Umfrage für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) sacken Union und FDP ab. Die Union fällt um einen Punkt auf 36 Prozent, die FDP um 1,5 Punkte auf 9 Prozent - hier kommen Union und FDP auf 45 Prozent. SPD (25,5 Prozent), Grüne (13) und Linke (11) profitieren von der Schwäche der schwarz-gelben Koalition und hätten gemeinsam eine Mehrheit.

Auch im «Stern-RTL-Wahltrend» nützt der Imageverlust der Regierungsparteien der Opposition: Die SPD klettert in der Forsa- Umfrage um 2 Punkte auf 25 Prozent, ihren besten Wert seit der Bundestagswahl. Die Linke steigt um einen Punkt auf 12 Prozent. Die Grünen verlieren dagegen einen Punkt und kommen auf 15 Prozent. Mit 52 Prozent liegt das Oppositionslager nun 12 Punkte vor Schwarz-Gelb.

Die Regierungskoalition ist inzwischen so unbeliebt, dass sich die meisten Bürger die große Koalition aus Union und SPD zurückwünschen. 56 Prozent aller Befragten sagen der Forsa-Umfrage, ihnen wäre ein derartiges Bündnis lieber als die jetzige Regierung. Der Ansicht sind sogar 45 Prozent der Unions-Anhänger.

Parteien / Umfragen
24.03.2010 · 13:56 Uhr
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