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Schwan: Präsidentenwahl instrumentalisiert

Gesine Schwan hätte sich bei Präsidentenwahl mehr Unterstützung von der SPD gewünscht. (Archivbild)Großansicht
Halle (dpa) - Die unterlegene SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, hat eine politische Instrumentalisierung der Abstimmung im Mai kritisiert.

Die wesentlichen Akteure hätten die Wahl überhaupt nicht als Abstimmung über ein wichtiges Amt gesehen, sondern nur als politisch-taktischen Schritt, sagte sie am Sonntag - gut vier Wochen nach der Abstimmung in der Bundesversammlung - dem Sender MDR Info. «Wenn ich mich bemüht habe, die berühmte Würde des Amtes zu definieren, wurde mir entgegengehalten, die Würde des Amtes verbiete es eigentlich, dass man überhaupt kandidiert.»

Ihre zweite Kandidatur habe sich von der vor fünf Jahren darin unterschieden, dass sie dieses Mal starke politische Gegner gehabt habe, sagte Schwan. Diese hätten alles mobilisiert: «Die Brutalität der Öffentlichkeit hat mich dabei überrascht.» Sie hätte sich zudem mehr Unterstützung von der SPD gewünscht, als sie am Ende gehabt habe.

Parteien / Wahlen / Bundespräsident
21.06.2009 · 12:20 Uhr
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