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Schuhwerfer von Bagdad erwarten nach Freilassung festlicher Empfang und Geschenke

Bagdad (dts) - Den irakischen Journalisten Montasser al-Saidi, der durch seinen Schuhwurf auf den ehemaligen US-Präsidenten George Bush im Dezember 2008 bekannt geworden war, erwarten nach seiner Haftentlassung ein festlicher Empfang und Präsente. Ein Iraker aus Rabat soll al-Saidi seine Tochter als Ehefrau angeboten haben, auch aus Palästina habe es mehrere solcher Angebote gegeben, sagte heute sein ehemaliger Chef beim privaten Fernsehsender Al Baghdadiya. Ein Mann aus Saudi-Arabien soll sogar zehn Millionen US-Dollar für den geworfenen Schuh geboten haben. Libyens Machthaber Muammar Gaddafi kündigte an, dem Journalisten einen Tapferkeitsorden zu verleihen. Aus dem Golf-Emirat Katar soll er ein kleines Pferd aus Gold erhalten. Nach Angaben seines Anwaltes wird al-Saidi bereits am kommenden Montag aus dem Gefängnis entlassen, nachdem sein Strafmaß mehrmals reduziert worden war. Der Journalist, der inzwischen im arabischen Raum zu einer Art Volksheld geworden ist, ist im März zu drei Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er in Bagdad mit zwei Schuhen nach Bush geworfen hatte, die ihn jedoch knapp verfehlten.
Irak / Verbrechen / Kurioses
11.09.2009 · 13:00 Uhr
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