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Schriftsteller Sten Nadolny schreibt lieber Romane als seine Autobiografie

Berlin (dts) - Der Schriftsteller Sten Nadolny hält nichts von Autobiografien: "Ich habe eine große Angst davor, dass das, was ich über mich selber mitteile, keine Sau interessiert", sagte er im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans "Weitlings Sommerfrische" (Piper Verlag) am kommenden Montag. Der neue Roman sei allerdings ein Spiel mit der eigenen Lebensgeschichte. "Über mich, nur über mich, kann ich nicht einmal hundert Seiten schreiben", so Nadolny.

"Ich werde mir eklig dabei. Andere finden jeden Atemzug bedeutend, den sie jemals, mit oder ohne Worte, ausgestoßen haben." Der 1942 geborene Autor, der mit seinem 1983 erschienenen Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" einen Welterfolg landete (Deutschsprachige Gesamtauflage: 1,7 Millionen Exemplare), ist sich bewusst, dass das anhaltende Interesse an seinen Büchern seinem frühen Bestseller zu verdanken ist: "Von einem sehr großen Erfolg kommt man nicht mehr weg."
DEU / Literatur / Leute
13.05.2012 · 07:47 Uhr
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