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Schreiber bestreitet Vorwürfe

Augsburg (dts) - Karlheinz Schreiber hat heute alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe über seinen Anwalt zurückgewiesen. Bei seinem ersten Gerichtstermin am Landgericht Augsburg soll er laut Karl-Heinz Haeusler, Sprecher des Landgerichts, erklärt haben, dass die Anklage auf ihn nicht zutreffe. Schreiber ist wegen Steuerhinterziehung, Bestechung, Betrug und Beihilfe zur Untreue angeklagt. Als ehemaliger Waffenlobbyist scheint er die Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal von 1999 zu sein. Er wurde gestern nach 10-jährigem juristischem Tauziehen von Kanada an die Bundesrepublik ausgeliefert und muss wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr vorerst in Untersuchungshaft bleiben. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die von seinem Verteidiger geforderte Aufhebung des zehn Jahre alten Haftbefehls wurde abgelehnt. Der Prozess gegen ihn wird, wie am Montag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde, jedoch nicht vor der Bundestagswahl beginnen.
DEU / Spendenskandal / CDU
04.08.2009 · 22:38 Uhr
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