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Schock und Trauer nach Tod von Nationaltorwart Enke

Hannover (dts) - Nach dem Tod von Nationaltorhüter Robert Enke zeigen sich die Kollegen und Fans des 32-Jährigen schockiert und tief bestürzt. DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte, er sei "fassungslos und voller Trauer." Das gesamte Mitgefühl des Verbandes gelte der Frau und der Familie Enkes. Das Nationalteam sei "geschockt", ihm selbst "fehlten die Worte", so Teammanager Oliver Bierhoff. Martin Kind, Präsident von Enkes Verein Hannover 96, bezeichnete den Tod des Torwarts als "absolute Katastrophe", die er "gar nicht fassen und auch nicht weiter kommentieren" könne. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) drückte sein Mitgefühl aus. "Deutschland verliert einen Ausnahmesportler und einen sensiblen Menschen, der für viele ein Vorbild war", so der Politiker. Noch am Abend hatten sich hunderte Fans vor der AWD-Arena in Hannover versammelt, um dem Verstorbenen zu gedenken. Sie legten Blumen und Kerzen nieder, der Verein hatte ein öffentliches Kondolenzbuch bereitgestellt. Bei den Fans galt Enke als "Kultfigur, er war Hannover 96", so einer der Trauernden. Der Nationaltorwart war gestern gegen 18:25 Uhr in Eilvese nahe Hannover von einem Regionalzug erfasst worden. Sein Berater Jörg Neblung hatte bereits kurz nach Bekanntwerden des Unglücks bestätigt, dass es sich um Suizid handelt.
DEU / Fußball / Todesfall
11.11.2009 · 08:13 Uhr
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