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Schneiderhan wirft Guttenberg falsche Angaben vor

Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan (r) macht Verteidigungsminister zu Guttenberg Vorwürfe. (Archivbild)Großansicht
Berlin (dpa) - Der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg falsche Angaben im Zusammenhang mit der Kundus-Affäre vorgeworfen.

Insbesondere hielt Schneiderhan dem CSU-Politiker vor, den Ablauf seiner Entlassung am 25. November falsch darzustellen. «Was diesen 25. nachmittags angeht, sagt er die Unwahrheit», sagte der General der Wochenzeitung «Die Zeit». Guttenberg hätte ihn auch nur in den einstweiligen Ruhestand versetzen können.

Schneiderhan übernahm erneut die Verantwortung dafür, dass dem Minister nicht alle Berichte über den Raketenangriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan vorgelegen hätten. Er wehrte sich jedoch gegen den Vorwurf, Guttenberg seien wichtige Akten vorenthalten und Berichte unterschlagen worden. «Das finde ich inzwischen ehrenrührig», sagte der Vier-Sterne-General. «Unterschlagen hat für mich den Geschmack des Vorsatzes. Und es gab keinen Vorsatz.»

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
16.12.2009 · 11:09 Uhr
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