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Schneiderhan: Guttenberg war informiert

Berlin (dpa) - In der Kundus-Affäre hat sich der entlassene Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan zu Wort gemeldet. In der ARD sagte er, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg habe alle wesentlichen Informationen zu dem Luftangriff gekannt, als er diesen am 6. November als «angemessen» einstufte. Als Beispiel nannte Schneiderhan den NATO-Bericht, der Guttenberg bei Amtsantritt am 26. Oktober vorgelegen habe. Guttenberg hatte seine Meinung später geändert und gesagt, ihm seien Informationen vorenthalten worden.
Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
13.12.2009 · 17:23 Uhr
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