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Schleswig-Holstein kritisiert AKW-Stresstest

Kiel (dts) - Schleswig-Holsteins Atomaufsicht übt heftige Kritik an der zurzeit laufenden Überprüfung deutscher Kernkraftwerke durch die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK). Viele Fragen der Kommission seien von den Betreibern der Anlagen "nicht mit der für eine atomaufsichtliche Bewertung erforderlichen Qualität beantwortet" worden, heißt es in einem Brief an RSK und Bundesumweltministerium, wie der "Spiegel" berichtet. Auch dürfte die Verifikation der Aussagen "problematisch" werden.

Zudem werde die Gefahr gezielter Flugzeugabstürze durch Terroristen bei dem Stresstest "nicht oder – wenn überhaupt – nur rudimentär" behandelt. Dabei befinde sich bei den Siedewasserreaktoren Brunsbüttel und Krümmel das Brennelementelagerbecken außerhalb des Sicherheitsbehälters, was "für die politisch angestrebte umfassende Risikobewertung" von großer Bedeutung sein müsse. Auch die atompolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion Sylvia Kotting-Uhl übt Kritik: "Auf dem Stresstest steht mehr drauf, als tatsächlich drin ist."
DEU / Energie
15.05.2011 · 08:59 Uhr
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