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Schleswig-Holstein fordert Ende der Hängepartie

Kiel (dpa) - Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) fordert ein Ende der Hängepartie für rund 11 000 Schlecker-Mitarbeiter. Er appellierte an seine Kollegen in den anderen Bundesländern, der geplanten Auffanglösung für die Beschäftigten der insolventen Drogeriekette zuzustimmen.

«Auch wenn das Unternehmen Schlecker seine jetzige Lage zweifellos selbst zu verschulden hat, so können am Ende nicht die ohnehin gebeutelten Beschäftigten die volle Zeche zahlen», teilte de Jager mit. «Das Bürgschafts-Risiko, wenn es gemeinsam geschultert wird, ist absolut überschaubar.» Sein Land stehe zur zugesagten anteiligen Bürgschaft von knapp 1,5 Millionen Euro.

Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei 13 anderen Bundesländern zusammenbringen, sonst gehen die Kündigungsschreiben für die Schlecker-Beschäftigten raus. 25 Millionen Euro wollte das Land selbst übernehmen und für die gesamte Bürgschaft über 70 Millionen für einen Kredit der Staatsbank KfW in Vorleistung treten.

Die rund 11 000 Beschäftigten, die wegen Pleite der Drogeriekette ihren Job verlieren sollen, könnten dann in Transfergesellschaften weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Außerdem hätten sie für sechs Monate einen Großteil ihres Gehaltes sicher.

Handel / Drogerien
29.03.2012 · 11:16 Uhr
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