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Schlecker-Betriebsrat: Entscheidung aufrecht angenommen

Trost: Betriebsratschefin Christel Hoffmann umarmt eine Kollegin. Foto: HannibalGroßansicht

Berlin (dpa) - Die Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette Schlecker haben das Aus nach Angaben des Betriebsrats mit Fassung aufgenommen. Während der gesamten Rede von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hätten die Arbeitnehmervertreter ruhig gestanden, sagte Betriebsrats-Chefin Christel Hoffmann mit Tränen in den Augen.

Geiwitz hatte die Abwicklung der Kette verkündet, nachdem Verhandlungen mit potenziellen Investoren gescheitert waren. Hoffmann spricht von rund 13 500 Menschen, die ihre Arbeit verlieren. In den Zahlen der Insolvenzverwaltung sind es 13 200.

«Wie es weitergeht muss jetzt die Politik beantworten», sagte die Chefin des Gesamtbetriebsrates. Sie warf der Politik «fehlende Qualifikation, unglaubliche Arroganz und Scheinheiligkeit» vor.

Handel / Drogerien
01.06.2012 · 14:51 Uhr
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