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Schießerei am Pentagon - Angreifer tot

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Washington (dpa) - Nach einer mysteriösen Schießerei vor dem Pentagon ist der von Sicherheitskräften angeschossene Angreifer in der Nacht zum Freitag im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Das berichtete die Online-Ausgabe der «New York Times» unter Berufung auf die Ermittler.

Der 36-jährige US-Bürger hatte am Donnerstagabend am Haupteingang des Pentagons ohne Vorwarnung das Feuer auf die Sicherheitsbeamten eröffnet und zwei von ihnen schwer verletzt. Die Polizisten der Spezialeinheit schossen zurück und trafen den Angreifer in Kopf und Schultern.

Über die Hintergründe des Angriffs gab es weiterhin keine Angaben. Das US-Verteidigungsministerium, in dem rund 26 000 Menschen arbeiten, wurde zeitweise abgeriegelt.

US-Fernsehsender zeigten Aufnahmen, wie schwer bewaffnete Sicherheitskräfte nach dem Zwischenfall im Dunkeln die Gegend absuchten. Der TV-Sender CNN zeigte Bilder eines offensichtlich Leichtverletzten auf einer Trage.

Das Pentagon liegt unmittelbar an der Stadtgrenze zu Washington im Bundesstaat Virginia. Bei den Anschlägen am 11. September 2001 ließen islamistische Terroristen ein Passagierflugzeug in das weitläufige Gebäude stürzen und beschädigten es schwer. 125 Menschen kamen dabei ums Leben.

Kriminalität / USA
05.03.2010 · 09:44 Uhr
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