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Schalits Vater dankbar für Freilassung des Sohns

Noam Shalit: «Wir hoffen, dass er zu einem normalen Leben zurückfinden kann.» Foto: Oliver WeikenGroßansicht

Tel Aviv/Mizpe Hila (dpa) - Der Vater des nach fünf Jahren Geiselhaft freigelassenen israelischen Soldaten Gilad Schalit hat sich bei der Regierung und der Öffentlichkeit bedankt.

«Wir hoffen, dass er zu einem normalen Leben zurückfinden kann», sagte Noam Schalit am Dienstagabend Journalisten vor seinem Haus in Mizpe Hila im Norden Israels. Schalit war nach mehr als fünf Jahren Haft von der radikalislamischen Hamas freigelassen worden. Im Gegenzug lässt Israel mehr als tausend palästinensische Häftlinge frei.

«Es ist, als ob unser Sohn wiedergeboren worden wäre», beschrieb er die Gefühle der Familie nach der Heimkehr des heute 25-Jährigen. «Gilad fühlt sich gut.» Gleichzeitig erklärte er, der junge Mann leide an einigen Verletzungen, die noch behandelt werden müssten. Er habe noch Granatsplitter im Körper. Diese Verletzungen seien in der Geiselhaft nicht angemessen behandelt worden. Er habe zudem zu wenig Sonnenlicht gehabt.

Zu Fragen nach Einzelheiten aus der mehr als fünfjährigen Geiselhaft sagte Schalit: «Ich habe noch nicht viel mit ihm gesprochen, sondern ihn nur fest in den Arm genommen.» Er brauche jetzt Schonung. «Erlaubt es ihm, so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren», appellierte er an die Journalisten.

Konflikte / Nahost
18.10.2011 · 19:30 Uhr
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