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Schäuble vermutlich nicht beim Schreiber-Prozess

Schreiber und SchäubleGroßansicht
Augsburg (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss wahrscheinlich nicht als Zeuge im Prozess gegen den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber aussagen. Sein Name finde sich nicht auf der Liste der bisher geladenen Zeugen, heißt es in einem Bericht der «Augsburger Allgemeinen».

Schäuble soll eine Spende von 100 000 Mark von Schreiber angenommen haben, die aber nicht in der CDU-Buchhaltung auftauchte. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere war der einstige Fraktions- und Parteichef Schäuble im Frühjahr 2000 gestürzt - Schreiber hatte mit seiner Spende an ihn daran einen großen Anteil.

Der auf 28 Verhandlungstage angesetzte Prozess soll am 18. Januar 2010 beginnen. Bekanntester Zeuge ist bislang der in Augsburg wegen Korruption verurteilte Ex-Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls, den Schreiber geschmiert haben soll. Die Anklage wirft Schreiber unter anderem Bestechung, Steuerhinterziehung und Beihilfe zum Betrug vor.

Affären / Kriminalität / Schreiber
26.11.2009 · 12:24 Uhr
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