News
 

Schadt: In Syrien droht verlorene Generation

Weihnachten mit dem BundespräsidentenGroßansicht

Berlin (dpa) - Die Unicef-Schirmherrin Daniela Schadt hat zu Weihnachten an das Leid von Millionen syrischer Kindern erinnert.

In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land drohe eine verlorene Generation heranzuwachsen, sagte die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck der «Passauer Neuen Presse» (Dienstags).

Viele Schulen in Syrien seien zerstört, «rund drei Millionen Kinder gehen deshalb nicht mehr zur Schule». Der Krieg und seine Folgen bedrohten inzwischen mehr als 5,5 Millionen Kinder, berichtete Schadt. Mittlerweile gingen die Menschen in Syrien in den dritten Kriegswinter. «Der Krieg nimmt kein Ende. Die Brutalität ist unfassbar.»

Mit Spenden könnten Decken, Heizöl, Medikamente, Wasseraufbereitung und der Wiederaufbau von Schulen finanziert werden, sagte Schadt. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen habe weiterhin hervorragende Partner in Syrien - «da ist jeder Euro gut investiert».

Hilfsorganisationen / Konflikte / Syrien
24.12.2013 · 12:55 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen