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Sauerland will bis Klärung der Katastrophe bleiben

Loveparade-Geschäftsführer Rainer Schaller (l) und Adolf Sauerland, OB der Stadt Duisburg, posieren am 17. Juni 2010 anlässlich der bevorstehenden Techno-Party für die Fotografen.Großansicht

Berlin/Duisburg (dpa) - Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) will solange im Amt bleiben, bis die Verantwortlichkeiten beim katastrophalen Unglück bei der Loveparade geklärt sind.

In einem Interview des Nachrichtensender N24 sagte Sauerland: «Ich werde mich dieser Verantwortung stellen, ja. Aber diese Verantwortung kann erst dann übernommen werden, wenn wir wissen, was passiert ist.»

Er sei «sicher, dass es Fehler gab, dass Fehler gemacht wurden». Aber es müsse noch vieles getan werden, um aufzuklären. «Und das kann ich nur, wenn ich im Amt bleibe.» Gäbe er auf, dann wären alle Akten für ihn geschlossen. «Ich will Antworten haben, und werde dann auch Konsequenzen für mich und mein Handeln ziehen.»

Sauerland wies Vermutungen zurück, sein Festhalten am Amt hänge mit möglicherweise gefährdeten eigenen Pensionsansprüchen zusammen. «Das ist so etwas Nebensächliches», sagte er dem Sender. «Wir sprechen hier über tote Menschen, und da kommen solche profanen Dingen.» Vielmehr gehe es um die Pflicht zur Aufklärung des Unglücks, bei dem 21 Menschen starben.

Sauerland bekräftigte, «dass es mir unheimlich leidtut, dass dort Menschen zu Schaden gekommen sind, dass dort Menschen getötet wurden.»

Notfälle / Loveparade
31.07.2010 · 21:21 Uhr
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