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Sander: «Bunker-Lösung» für Atommüll denkbar

Eine Thermografie-Aufnahme von Greenpeace zeigt das Transportbehälterlager auf dem Gelände des Atommüll-Zwischenlagers in Gorleben. Die Aufnahme zeigt, wie die durch den radioaktiven Atommüll aufgeheizte Luft im Inneren der Zwischenlagerhalle aus den LüftGroßansicht

Hannover (dpa) - Auf der Suche nach einem Endlager für Atommüll kann sich Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander auch eine zentrale Lagerung in ehemaligen Bunkeranlagen vorstellen.

«Langfristig wird die Sicherheit der Lager etwa vor Terroranschlägen eine besondere Rolle spielen», sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Wenn die Rückholbarkeit wichtigstes Kriterium sein soll, werde auch Ton und Granit interessant. «Und dann ist ja auch die Frage, ob wir eine oberirdische Lagerung wollen», betonte Sander. Das könne ein stillgelegtes Kernkraftwerk ebenso sein, wie eine alte militärische Anlage irgendwo in Deutschland. «So eine Art Bunker-Lösung.»

Atom / Gorleben
26.09.2011 · 12:27 Uhr
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