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Salzburger Erzabt tritt wegen Missbrauchs zurück

Wien/Salzburg (dpa) - Ein Salzburger Erzabt ist wegen eines Jahrzehnte zurückliegenden Falls von Kindesmissbrauch zurückgetreten.

Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter gab am Montag in einer Erklärung zu, dass es durch ihn vor mehr als 40 Jahren zu einer einmaligen sexuellen Handlung an einem damals Minderjährigen gekommen sei, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Er habe sich danach bei dem Betroffenen entschuldigt und bedauere die Tat noch heute aufs Tiefste. Becker soll damals 24 Jahre alt und noch kein Priester gewesen sein.

Das Kloster will am Dienstag in einer Pressekonferenz reagieren. Der Fall war im Herbst vergangenen Jahres nach der Wahl Beckers zum Erzabt ans Licht gekommen, als sich sein Opfer an die Kirche wandte. «An der gewissenhaften Aufarbeitung des bedauerlichen Vorfalles wird mit Verantwortungsbewusstsein gearbeitet», wird die Erzabtei zitiert.

Kirchen / Kriminalität / Österreich
09.03.2010 · 07:52 Uhr
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