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Salomonen: Beben-Schäden stärker als angenommen

Zerstörte HäuserGroßansicht
Wellington (dpa) - Eine Serie von heftigen Erdbeben vor der Küste der Salomonen-Inseln im Pazifik hat mehr Schäden angerichtet als bislang angenommen. Mitarbeiter des UN-Kinderhilfswerks Unicef erreichten die Insen Redova am Dienstagabend mit Kanus.

Dort seien 600 Häuser beschädigt oder zerstört worden, berichtete Sprecher Tim Sutton am Mittwoch im neuseeländischen Rundfunk. Die Mitarbeiter seien auf dem Weg zu zwei weiteren abgelegenen Inseln. Am Dienstag registrierten Erdbebenwarten erneut Beben mit Stärken bis 6,9.

Das erste Beben der Stärke 7,2 hatte in der Nacht zu Montag Gizo im Norden des Inselstaates erschüttert. Dabei wurde lokal ein Tsunami ausgelöst, der nach Augenzeugenberichten mit mehr als zwei Meter hohen Wellen über die Strände hereinbrach. Mehr als 30 Dörfer mit zusammen 1000 Einwohnern waren nach Angaben von Polizeichef Peter Marshall betroffen. Sieben Fischer, die zunächst vermisst gemeldet worden waren, wurden am Mittwoch gefunden. Rendova ist mehr als 300 Kilometer von der Hauptstadt Honoiara entfernt. Dort leben 3 600 Menschen.

Ein Beben der Stärke 8,1 hatte 2007 vor Gizo einen Tsunami ausgelöst. Dabei kamen 52 Menschen ums Leben und tausende wurden obdachlos.

Erdbeben / Salomonen
06.01.2010 · 07:50 Uhr
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