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Sachsen-Anhalt: Evakuierungen nach Bombenfund in Halle

Magdeburg (dts) - In Halle ist eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich vermutlich um einen fünf Zentner Blindgänger. Die Bombe soll östlich vom Elisabeth-Krankenhaus zwischen Taubenstraße und Franckeplatz liegen.

Ein Kindergarten am Krankenhaus wurde bereits geräumt. Die Umgebung soll im Umkreis von einem Kilometer evakuiert werden. Die Behörden haben Katastrophenalarm ausgelöst. Der Straßenbahnverkehr wurde eingestellt. Die Suche nach der vermuteten Fliegerbombe in Bündorf bei Merseburg ist am Donnerstagvormittag ergebnislos abgebrochen worden. Nach Aussage von Jürgen Schmidt, Sprengmeister beim Kampfmittelbeseitigungsdienst, konnte das Grundwasser noch nicht weit genug abgesenkt werden. "Wir müssen noch mindestens einen Meter tiefer", sagte Schmidt der MZ. Die Experten des Räumdienstes hatten am Morgen mit der Grabung begonnen. Außerdem soll es eine weitere Sondierung geben, um die Lage des Verdachtskörpers genau lokalisieren zu können. Wann die Suche fortgesetzt wird, ist unklar. 166 Einwohner können vorerst in ihren Häusern bleiben.
DEU / SAH / Straßenverkehr
27.10.2011 · 10:41 Uhr
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