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S&P stuft neun Euroländer herunter

Berlin (dpa) - Nach der Herabstufung von neun Euroländern durch die Ratingagentur Standard & Poor's bemühen sich die Politiker um Schadenbegrenzung. Unklar sind vor allem die Auswirkungen auf den Euro-Rettungsfonds EFSF, nachdem das Euro-Schwergewicht Frankreich seine Top-Bonität verloren hat. Deutschland steht nach Einschätzung von S&P zwar hervorragend da, doch dies könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch dazu führen, dass es einen noch höheren Beitrag zur Euro-Rettung zahlen muss als bisher. S&P hatte auch Italien, Spanien, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern herabgestuft, neben Frankreich verlor auch Österreich die Spitzennote «AAA».

EU / Finanzen / Rating
14.01.2012 · 04:04 Uhr
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