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S&P senkt Ausblick für Deutschland auf «negativ»

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Frankfurt (dpa) - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat den Ausblick für Deutschland und weitere 14 Länder der Eurozone auf «negativ» gesenkt. Deutschland läuft damit Gefahr, seine Topbonität «AAA» zu verlieren. Es ist der bisher heftigste Warnschuss gegen die Eurozone.

S&P begründete den Schritt am späten Montagabend damit, dass die Probleme in der Eurozone in den vergangenen Wochen ein Maß erreicht hätten, das die Zone als Ganzes unter Druck setze. Die Ratingagentur nannte auch das ihrer Meinung nach unkoordinierte und unentschlossene Handeln der Politiker als Grund für die Abwertung.

Es gebe das Risiko, dass die Eurozone als Ganzes im kommenden Jahr in die Rezession rutsche, hieß es weiter. Die Wahrscheinlichkeit liege bei 40 Prozent. Für Staaten wie Spanien, Portugal und Griechenland geht S&P sicher von einem Wirtschaftsabschwung aus.

EU / Finanzen / Rating
05.12.2011 · 22:57 Uhr
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