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Ryanair-Chef: Flughafen-Panne nicht überraschend

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Hahn (dpa) - Für den Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O'Leary, ist der verspätete Start am neuen Berliner Flughafen keine Überraschung.

«Das ist typisch für solche Großprojekte», sagte er am Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz. Er halte solche «Super-Airports» in Millionenstädten wie Berlin grundsätzlich nicht für sinnvoll, da sie zu teuer seien. Während Berlin den einen «Super-Flughafen» wolle, hätten sowohl London als auch Paris mehrere Airports. «Das ist der Weg», sagte O'Leary.

Am Dienstag war überraschend bekanntgeworden, dass der neue Berliner Flughafen nicht wie geplant am 3. Juni in Betrieb gehen kann, weil die Abnahme für die Brandschutzanlage fehlt. Nach der neuerlichen Terminabsage war Kritik an der Planung und den Verantwortlichen laut geworden. Es ist schon die zweite Verschiebung, ursprünglich war der 30. Oktober 2011 als Eröffnungstermin vorgesehen.

Luftverkehr / Flughafen
09.05.2012 · 11:15 Uhr
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