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RWI-Experte für geringere Anzahl von Krankenkassen

Essen (dts) - Boris Augurzky, Gesundheitsexperte des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), hat sich angesichts des Milliardendefizits für eine Reduzierung der Anzahl der Krankenkassen ausgesprochen. "Eine Krankenkasse mit nur 100000 Mitgliedern ist nicht sinnvoll", sagte er im Gespräch mit dem "Handelsblatt", weshalb es gut wäre, "wenn die Zahl der heute 300 Krankenkassen auf 100 Kassen" schrumpfen würde. Augurzky hat sich gegenüber der Zeitung weiterhin für eine Beibehaltung des Gesundheitsfonds ausgesprochen. Dieser sei "sinnvoll" und auch nicht die Ursache für das Defizit. Über Zusatzbeiträge könnten die Kassen zudem ihre Beiträge flexibel gestalten. Die Begrenzung der Zusatzbeiträge sollte laut Augurzky jedoch abgeschafft werden. Ein "großes Problem" sei, dass dadurch "Krankenkassen mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Mitgliedern benachteiligt" würden.
DEU / Krankenkassen / Gesundheitspolitik
07.10.2009 · 17:19 Uhr
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