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Russland: UN-Bericht über Massaker in Syrien abwarten

Moskau (dpa) - Russland hat zurückhaltend auf das Massaker an Zivilisten in Syrien mit mehr als 90 Todesopfern reagiert und gefordert, eine Untersuchung durch die Vereinten Nationen abzuwarten.

«Es gibt Informationen, dass die Art der Verletzungen vieler Todesopfer nicht von Artilleriebeschuss stammen», schrieb Vize-Außenminister Gennadi Gatilow am Sonntagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter. «Lasst uns auf die objektiven Untersuchungen der UN-Beobachtermission warten.»

«Die tragischen Ereignisse in Syrien und der Tod Dutzender Menschen sind zu verurteilen. Wir müssen aber die Gründe für das, was geschehen ist, genau untersuchen», schrieb Gatilow weiter. Die UN-Vetomacht Russland ist ein enger Partner der Führung des umstrittenen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. UN-Beobachter bestätigten, dass bei Kampfhandlungen in der Stadt Al-Hula mehr als 90 Menschen getötet worden sind, ein Drittel von ihnen Kinder.

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Konflikte / Syrien / Russland
27.05.2012 · 21:22 Uhr
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