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Russland trauert um Absturzopfer

Über dem Kreml wehen die Flaggen auf Halbmast.Großansicht
Moskau (dpa) - Staatstrauer in Russland für die 96 Opfer der Flugzeugkatastrophe von Smolensk: Flaggen an öffentlichen Gebäuden wurden auf Halbmast gesetzt und mit Trauerflor versehen, TV-Sender und Radiostationen verzichteten auf Unterhaltungsmusik und Werbung.

Die Titelseiten vieler Zeitungen waren zum Zeichen der Trauer in Schwarz gehalten. Kremlchef Dmitri Medwedew hatte das landesweite Gedenken wenige Stunden nach dem Unglück am Samstag angeordnet. Bei dem Absturz waren der polnische Präsident Lech Kaczynski, seine Frau Maria sowie zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik, Militär und dem öffentlichen Leben getötet worden.

An der polnischen Botschaft in Moskau sowie vor den Generalkonsulaten in St. Petersburg und Kaliningrad, dem früheren Königsberg, legten Dutzende Menschen Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Auch an der Absturzstelle rund 400 Kilometer westlich von Moskau erwiesen zahlreiche Anwohner den Opfern die letzte Ehre.

In Moskau trafen etliche Angehörige der Opfer ein, sie wurden psychologisch betreut. Die Identifizierung der Leichen werde noch zwei bis drei Tage dauern, hieß es. Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski dankte seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in einem Telefonat für die russische Hilfe.

Präsident / Unfälle / Polen / Russland
12.04.2010 · 21:52 Uhr
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