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Russland stärkt demonstrativ Ahmadinedschad

Moskau (dpa) - Das russische Außenministerium hat in einer ersten offiziellen Stellungnahme zu den Wahlprotesten im Iran Präsident Mahmud Ahmadinedschad demonstrativ unterstützt.

In dem Land müsse unter allen Umständen die verfassungsgemäße Ordnung gewahrt bleiben, nachdem die Opposition mit ihren Protesten die innenpolitische Lage verschärft habe, heißt es in einer am Montag in Moskau veröffentlichten Erklärung. Russland achte den Willen des iranischen Volkes.

Eine Einmischung von außen sei nicht zulässig, so das Außenministerium. Die Geschehnisse um die Wahlen im Iran seien ausschließlich eine innere Angelegenheit des Iran. Man wolle die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zum Land weiter ausbauen. Russland hat als Vetomacht im Weltsicherheitsrat in der Vergangenheit wiederholt Sanktionen gegen den Handelspartner Iran verhindert. Zugleich zeigte sich aber auch Moskau zunehmend beunruhigt über das Atomprogramm Ahmadinedschads.

Wahlen / Russland / Iran
22.06.2009 · 22:45 Uhr
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