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Russland: Sektenführer ließ Anhänger unterirdisch leben

Moskau (dts) - In der russischen Stadt Kasan an der Wolga sind 70 Mitglieder einer Sekte, darunter 20 Kinder, von Polizisten unter der Erde gefunden worden. Wie die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" berichtet, hätten die Anhänger in einem Bunkersystem gelebt. Die meisten von ihnen sollen noch nie Sonnenlicht gesehen haben oder an der frischen Luft gewesen sein.

Die Kinder der Sektenmitglieder befanden sich in einem schlechten Zustand und wurden vorläufig in einem Krankenhaus beziehungsweise Waisenheim untergebracht. Sie sollen zwischen 18 Monaten und 17 Jahren alt sein. Die Polizei hat gegen die Eltern Ermittlungen aufgenommen. Der Sektenführer, ein 83-jähriger muslimischer Prediger, hatte seinen Jüngern befohlen ein Bunkersystem unter seinem Haus zu errichten und in diesem zu leben. Auf das Gelände waren die Behörden gestoßen, nachdem sie bei Ermittlungen zum Mord eines Geistlichen Terrorverdacht gegen den Sektenführer erhoben haben. Festnahmen gab es bislang keine.
Vermischtes / Russland / Justiz / Religion
09.08.2012 · 11:32 Uhr
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