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Russland schließt direkte Hilfe für Eurozone nicht aus

Russland ist an einem starken Europa interessiert, sagt Regierungschef Wladimir Putin. Foto: Alexander Nemenov/Archiv

Moskau (dpa) - Der russische Regierungschef Wladimir Putin hält direkte Finanzhilfen seines Landes an einzelne Länder der Eurozone für möglich.

Bei der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise sei Russland zwar auch an den Verhandlungen im Internationalen Währungsfonds (IWF) beteiligt, schrieb Putin in einem Zeitungsbetrag am Montag. «Wir schließen im Prinzip aber die Möglichkeit nicht aus, noch in einigen Fällen Finanzhilfe direkt zu leisten», hieß es in dem auch auf Putins Internetseite veröffentlichten Artikel.

Die Energiegroßmacht Russland verfügt über die drittgrößten Währungsreserven der Welt. Finanzhilfen allein reichten aber nicht, schrieb Putin weiter. «Um die Lage vollständig zu beheben, sind energische Maßnahmen von systematischer Natur nötig.» Die Führungen der europäischen Länder hätten die Aufgabe, die Mechanismen grundlegend zu ändern, um eine Haushaltsdisziplin zu sichern. Russland sei an einem starken Europa interessiert, notierte der Präsidentenkandidat vor der Kremlwahl am 4. März.

Finanzen / EU / Russland
27.02.2012 · 08:44 Uhr
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