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Russland muss Opfer von Moskauer Geiseldrama entschädigen

Straßburg (dpa) - Der russische Staat muss Opfern des blutigen Geiseldramas vor neun Jahren in einem Moskauer Theater Schadensersatz zahlen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte die Regierung in Moskau, 64 Kläger mit insgesamt 1,25 Millionen Euro zu entschädigen. Damals waren insgesamt 167 Menschen ums Leben gekommen - Geiseln und tschetschenische Terroristen. Die Befreiungsaktion der russischen Sicherheitskräfte sei schlecht vorbereitet und durchgeführt worden, hieß es in der Urteilsbegründung.

Menschenrechte / Russland
20.12.2011 · 15:06 Uhr
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