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Russland kritisiert Nobelpreis für OPCW als verfrüht

Moskau (dpa) - In Russland ist der Friedensnobelpreis für die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen (OPCW) auf Unverständnis gestoßen.

«Der Friedensnobelpreis ist zu einem Vorschuss verkommen: Zuerst an (US-Präsident Barack) Obama für schöne Reden, aber nicht für Taten, und nun für die OPCW, die ihre Arbeit in Syrien erst begonnen hat.» Das schrieb der einflussreiche Außenpolitiker Alexej Puschkow am Freitag bei Twitter. Auch Präsident Wladimir Putin war von einer kremlnahen Vereinigung für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.

Nobelpreise / International / Reaktionen / Russland
11.10.2013 · 14:27 Uhr
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