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Russischer Staatsanwalt fordert drei Jahre Haft für Pussy Riot

Moskau (dpa) - Im Prozess gegen die russische Punkband Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft fpr die Mitglieder drei Jahre Haft gefordert - wegen Rowdytums aus religiösem Hass. Die Frauen hätten die Gefühle von Gläubigen absichtlich und grob verletzt, sagte der Staatsanwalt. Mit dem Strafmaß blieb die Anklage unter der Höchststrafe von sieben Jahren Lagerhaft. Die Musikerinnen hatten ihre etwa einminütige Aktion gegen Kremlchef Wladimir Putin und Patriarch Kirill als politische Aktion verteidigt.

Justiz / Menschenrechte / Russland
07.08.2012 · 13:37 Uhr
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